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Udon-Gemüse-Wok mit Soja und Sesam

Ein unkomplizierter, veganer Gemüse-Wok mit Udon-Nudeln und einer schlichten Sauce aus Sojasauce, Reisessig und Sesamöl. Die Gemüseauswahl darf sich nach Saison und Vorrat richten. Entscheidend ist nicht, dass jede Sorte vorhanden ist, sondern dass die Zutaten entsprechend ihrer Garzeit nacheinander gebraten werden und unterschiedliche Texturen behalten.

Ergibt
3–4 Portionen
Vorbereitung
20 Min.
Garzeit
20 Min.
Fassung
1.0

Persönlich · Wochenplan

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Die Zutaten werden nicht gleichzeitig gegart, sondern entsprechend ihrer Struktur nacheinander gebraten. Aubergine, Karotte, Bohnen und Brokkoli bekommen die notwendige Zeit, während Paprika, Zucchini und Knoblauch erst später dazukommen. So bleiben Röstaromen und unterschiedliche Texturen erhalten.

Die bewusst schlichte Sauce verbindet Nudeln und Gemüse, ohne deren Geschmack zu überdecken. Das Grundrezept funktioniert mit wechselnden Gemüsevorräten und auch ohne Fleisch.

Rezept

Zutaten

  • 300 g Udon-Nudeln Basis
  • 1 rote Paprika Gemüse
  • 1 Zucchini Gemüse
  • ca. 150–200 g Brokkoli Gemüse
  • ca. 150–200 g grüne Bohnen oder Prinzessbohnen Gemüse
  • 150–200 g frische Champignons Gemüse
  • 1 Karotte Gemüse
  • 1 Zwiebel Gemüse
  • 2 Knoblauchzehen Gemüse
  • 2–3 Frühlingszwiebeln Gemüse
  • ca. 1/2–1 kleine Aubergine, je nach Größe Gemüse
  • einige Cherrytomaten, optional (optional) Gemüse
  • ca. 1–2 EL Rapsöl oder ein anderes gut erhitzbares, neutrales Öl Zum Anbraten
  • 3 EL milde Sojasauce Sauce
  • 1 TL Reisessig Sauce
  • 1 TL Sesamöl Sauce
  • schwarzer Pfeffer Sauce
  • Chiligewürz nach Geschmack Sauce
  • ca. 1 EL milde Sojasauce, bei Bedarf zum Nachwürzen Sauce

Zubereitung

  1. Udon vorbereiten

    • Udon-Nudeln nach Packungsanleitung garen.
    • Trockene Udon etwa 5–7 Minuten kochen und den gewünschten Biss prüfen.
    • Abgießen, für die Verwendung im Wok bei Bedarf kurz mit kaltem Wasser abspülen und gut abtropfen lassen.

    Dauer: 5 Min.

  2. Gemüse vorbereiten

    • Aubergine in ca. 1 cm dicke Halb- oder Viertelscheiben beziehungsweise mundgerechte Stücke schneiden.
    • Karotte längs in relativ dünne, breite Stücke oder Stifte schneiden.
    • Paprika in Streifen schneiden.
    • Zucchini in dickere Halb- oder Viertelscheiben schneiden.
    • Zwiebel halbieren und in Streifen oder gröbere Stücke schneiden.
    • Knoblauch fein hacken.
    • Champignons in Scheiben oder Stücke schneiden.
    • Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Den grünen Anteil für den Abschluss zurückhalten.
  3. Aubergine kräftig anbraten

    • Öl in einer großen Pfanne oder einem Wok stark erhitzen.
    • Aubergine möglichst in einer Lage verteilen und zunächst nicht salzen.
    • Die erste Seite ca. 2–3 Minuten bräunen, ohne die Stücke ständig zu bewegen.
    • Wenden und weitere 2–3 Minuten braten.
    • Insgesamt ungefähr 5–7 Minuten braten, bis die Aubergine außen deutlich goldbraune Stellen hat und innen weich und saftig ist.
    • Falls nötig, wenig Öl ergänzen.

    Dieser separate beziehungsweise erste Bratschritt ist wichtig. Er hat sich beim Test besonders bewährt und macht die Aubergine zu einem ausdrücklich empfehlenswerten Bestandteil des Gerichts.

    Dauer: 2 Min.

  4. Karotte und Zwiebel hinzufügen

    • Karotte und Zwiebel zur Aubergine geben.
    • Etwa 2–3 Minuten kräftig weiterbraten. Die Karotte soll noch Biss behalten.

    Dauer: 2 Min.

  5. Brokkoli und Bohnen garen

    • Brokkoli und grüne Bohnen bei Bedarf separat oder zusammen vorgaren beziehungsweise anbraten.
    • Tiefgekühlte Ware kann direkt verwendet werden. Wenige Esslöffel Wasser hinzufügen und nur so lange garen, bis das Gemüse heiß und bissfest ist.
    • Bohnen nach Packungsangabe vollständig durchgaren, aber nicht weichkochen.
    • Anschließend zu Aubergine, Karotte und Zwiebel geben.
  6. Champignons anbraten

    • Champignons kräftig anbraten, bis ausgetretenes Wasser verdampft ist und sie Farbe bekommen.
    • Bei einer kleineren Pfanne die Champignons separat braten und anschließend wieder zum übrigen Gemüse geben.
  7. Paprika und Zucchini hinzufügen

    • Paprika hinzugeben und ungefähr 2 Minuten braten. Sie soll noch Struktur besitzen.
    • Zucchini erst danach hinzugeben und nur ungefähr 2–3 Minuten mitbraten, damit sie nicht weich oder wässrig wird.

    Dauer: 2 Min.

  8. Knoblauch hinzufügen

    • Knoblauch erst kurz vor Ende des Gemüsebratens hinzugeben.
    • Nur etwa 30–60 Sekunden mitbraten und nicht dunkel werden lassen, damit er nicht bitter wird.
  9. Udon und Sauce hinzufügen

    • Sojasauce, Reisessig, Sesamöl, etwas schwarzen Pfeffer und Chiligewürz verrühren.
    • Udon zum Gemüse geben und die Sauce darübergießen.
    • Alles bei relativ hoher Hitze etwa 1–2 Minuten kräftig durchschwenken.

    Das Sesamöl kommt bewusst erst in dieser Endphase hinzu und wird nicht zum Anbraten verwendet.

    Dauer: 1 Min.

  10. Abschließen

    • Frühlingszwiebel-Grün ganz am Schluss unterheben oder über das Gericht streuen.
    • Optional Cherrytomaten halbieren und erst für die letzten 1–2 Minuten hinzugeben. Sie sollen nicht zerkochen und keine Tomatensauce bilden.
    • Abschmecken und erst jetzt entscheiden, ob noch bis zu 1 EL Sojasauce, schwarzer Pfeffer oder Chiligewürz benötigt wird.

    Dauer: 1 Min.

Erkenntnisse

Varianten

Vegan

Das Grundrezept ist vegan und benötigt keine weitere Ergänzung.

Mit Hähnchen oder Pute

Zusätzlich ca. 300–400 g Hähnchenbrust oder Putenbrust verwenden.

  • Fleisch in mundgerechte, eher kleine Stücke schneiden.
  • Mit Salz und schwarzem Pfeffer würzen.
  • In einer separaten, heißen Pfanne sehr kräftig anbraten. Nicht zu viel Fleisch gleichzeitig in die Pfanne geben, damit es brät und nicht im eigenen Saft kocht.
  • Rundherum deutlich Farbe nehmen lassen, innen saftig lassen und dennoch vollständig durchgaren.
  • Aus der Pfanne nehmen und erst ganz am Ende unter den fertigen Gemüse-Udon-Wok heben.

Die kleinen, kräftig gebratenen Fleischstücke sollen als besonders aromatische Bestandteile zwischen Gemüse und Nudeln auffallen und nicht einfach mit dem Gemüse mitgaren.

Herbst-Variante

Frische Champignons ganz oder teilweise durch Pfifferlinge ersetzen.

Tiefgekühlte Pfifferlinge separat kräftig anbraten. Zuerst das austretende Wasser vollständig verdampfen lassen, danach etwas Farbe nehmen lassen und erst gegen Ende wieder zum Gericht geben. Nur leicht mit der Sauce vermengen, damit ihr eigener Geschmack erhalten bleibt.

Erkenntnisse

Besonders gelungen

  • Die zuerst und kräftig gebratene Aubergine war trotz bisheriger Vorbehalte besonders gut: außen gebräunt, innen weich und saftig.
  • Die gestaffelte Reihenfolge sorgte dafür, dass die Gemüsesorten unterschiedliche Texturen und Biss behielten.
  • Die einfache Sauce aus Sojasauce, Reisessig und Sesamöl reichte geschmacklich aus.
  • Das Gericht funktionierte als veganes Hauptgericht sehr gut.
  • Separat gebratenes Hähnchen oder Pute ergänzt den Wok, ohne dass das Fleisch im Gemüse weich gart.

Praxistipps

  • Pfanne oder Wok nicht überfüllen. Bei größeren Mengen einzelne Komponenten nacheinander anbraten und danach wieder zusammenführen.
  • Gemüse wegen der unterschiedlichen Garzeiten nicht gleichzeitig in die Pfanne geben.
  • Aubergine zuerst und kräftig braten.
  • Zucchini spät und Knoblauch sehr spät hinzufügen.
  • Sesamöl nur zum Aromatisieren am Ende einsetzen.
  • Mit 3 EL Sojasauce beginnen und erst nach dem Probieren mehr verwenden.
  • Zusätzliches Salz ist beim Gemüse normalerweise nicht erforderlich, sobald die Sojasauce dazukommt.
  • Das Gericht funktioniert vegan sehr gut und braucht nicht zwingend Fleisch.
  • Hähnchen oder Pute separat kräftig braten und erst am Ende wieder hinzugeben.